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Am 15.10.2011 gehen weltweit Menschen auf die Straße um sich gegen die Banken, Finanzmarktzocker_innen und Politiker_innen, welche diesen dienen, zu wehren.
Im Rahmen der „Occupy“ Bewegung wird es auch in Stuttgart Proteste geben.
Der Weg aus der Krise ist gescheitert! Das sogenannte Krisenmanagement der BRD ist nur ein scheinbarer Lösungsweg. Durch massiven Sozialabbau, nicht nur in Deutschland, wird eine Politik gemacht, welche ausschließlich der Generierung von Exportüberschüssen dient. …weiterlesen
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Das diesjährige Pfingstcamp der Linksjugend in Baden-Württemberg fand in der Hütte Kandelblick bei Vöhrenbach im Schwarzwald statt. Zu diesem Camp hatten sich über 40 Teilnehmer_innen angemeldet, so viele wie noch nie. Die Devise lautete „Gemeinsam Arbeiten und Feiern“ und das haben wir auch gemacht. Verschiedene Gruppen kümmerten sich um die Versorgung der Teilnehmer_innen, um die Sauberkeit in und um die Hütte, den Aufbau und vieles mehr. Schon am ersten Tag wurde klar, dass dieses Wochenende unvergesslich werden würde.
Die verschiedenen Workshops am Samstag und Sonntag wurden von vielen genutzt um sich in politischen, rechtlichen Fragen zu bilden. Sie konnten zwischen den Workshops Imperialismustheorie, Überzeugungsformen, Lockpicking, Erziehung, Feminismus, Blockadetraining, linke Kommunalpolitik und Rechte wählen. Neben den vielen inhaltlichen Angebote wurde der Abend genutzt um zu grillen, zu singen oder einfach den Abend ausklingen zu lassen.
Der Höhepunkt des Camps fand am Sonntag statt. Zum ersten Mal wurde eine Band zur musikalischen Untermalung eines Pfingstcamp-Abends eingeladen. Dabei kamen auch zahlreiche Jugendliche aus den umliegenden Gemeinden auf das Camp. Mit Songs von der Band „Ton Steine Scherbein“ heizte die Band „Einheizfronzt“ aus der Gegend Karlsruhe/Mannheim kräftig ein. Selbst nach ihrem Gig wurden die aufgebauten Instrumente und Mikrofone weiter genutzt und einige von uns probierten sich im Rappen und im kreieren linksradikaler Refrains aus.
Am Montag begann dann schon in aller Frühe das Aufräumen und die Wehmut, dass dieses Wochenende schon vorbei ist stand vielen im Gesicht geschrieben. Bekanntlich ist die Vorfreude die schönste Freude und deshalb können sich alle jetzt schon auf das nächste Jahr freuen. Denn wenn es klappt wollen wir mit dem Landesverband Rheinland-Pfalz ein gemeinsames Camp veranstalten. Wir freuen uns schon jetzt.
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Liebe GenossInnen, liebe FreundInnen,
Ende 2009 gründete sich die erste Basisgruppe der Linksjugend im Landkreis Esslingen. Zu Beginn eher schwach aufgestellt, stellte sich schnell heraus, dass unsere Positionen unter jugendlichen starken Anklang finden. DIe Basisgruppe Esslingen/Nürtingen gewann sehr schnell MitgliederInnen im Raum Nürtingen und wuchs stetig.
Da wir nun genügend aktive MitgliederInnen haben, liegt es nahe, dass wir uns hier trennen und aus einer Gruppe zwei Gruppen werden lassen. Folglich haben wir jetzt eine Basisgruppe Esslingen und eine Basisgruppe Nürtingen.
Diese Internetseite wird in Zukunft über Aktivitäten der Basisgruppe Esslingen informieren
Wir treffen uns ab dem 26.05.2011 jeden Donnerstag 19:00 Uhr im Jugendhaus Komma in Esslingen
Interessierte und Neumitglieder sind immer willkommen und ausdrücklich erwünscht!
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Verfasst von linksjugend ['solid] Ludwigsburg
Morgen sind Landtagswahlen. Viele von euch werden nicht zur Wahl gehen. Viele von euch halten das System der Stellvertreter-Demokratie (zu recht) für ein Auslaufmodell. Viele von euch halten das Wählen an sich für einen affirmistischen Akt, der im Rahmen des bürgerlichen Herrschaftssystems die Herrschaft in die Hände anderer delegiert, statt Herrschaft zu zerschlagen und Veränderung von unten zu verwirklichen. Für viele von euch ist DIE LINKE keine revolutionäre Organisation, das ist sie auch nicht. Für viele ist sie auch keine sozialistische Partei, wieso sollten wir dann als sozialistische Jugendorganisation überhaupt dazu aufrufen sie zu wählen? Weil wir von ihr Geld bekommen? Weil einige unserer Mitglieder auf der Liste der LINKEN kandidieren? Oder weil wir vielleicht selbst gar nicht sozialistisch sind, geschweige denn revolutionär? …weiterlesen
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Pressemitteilung der Linksjugend ['solid] Esslingen-Nürtingen
Die Linksjugend ['solid] Esslingen-Nürtingen traf sich im Jugendhaus am Bahnhof zu einer öffentlichen Sitzung und begrüßte herzlich den Landessprecher Heinrich Freer zu einer politischen Einleitung. Die elementaren Forderungen der internationalen Arbeiterbewegung sind immer noch nicht in Erfüllung gegangen, obwohl der gesamte materielle Reichtum in unserer Welt das zuließe bei einer gerechteren Verteilung aller Güter. “Arbeit, Brot und Freiheit” für alle Menschen muss nun endlich zur Erfüllung kommen – gezielt durchgeführtes Lohndumping und systematische Verarmung des Mittelstands ist nur eine Form der Unterdrückung der Menschen und diese gehört abgeschafft. Der Sprecher der Basisgruppe Esslingen-Nürtingen Dennis Mohorn erklärte den versammelten Interessierten und AktivistInnen die Bedeutung und Durchführung des 48-Stunden-Wahlkampfes: Es sind Info-Stände, Verteilaktionen und vielerlei andere Aktionsformen geplant. “Ich bin mir sicher, dass die Linke es in den Landtag schafft – Umfragen irren sich in letzter Zeit immer mehr und sind kein Ersatz für eine Beschäftigung mit der aktuellen politischen Situation und den Verhältnissen in Baden-Württemberg und Deutschland.”, so der Sprecher Dennis Mohorn zur Frage, ob die Linke den Einzug ins Parlament schafft. Die Linksjugend ['solid] fordert eine radikale Demokratisierung unserer Gesellschaft und direktdemokratische Instrumente zur Ergänzung der parlamentarischen Demokratie und streitet für eine Bildung für alle, die nicht selektiert und unnötigen Konkurrenzdruck erzeugt. Genau deshalb ist es auch notwendig Die Linke am 27. März 2011 zu wählen – denn ohne sie ist weder ein Politikwechsel noch eine Durchsetzung der Inhalte von SPD und Bündnisgrünen realistisch.
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Bis über das Jahr 2040 hinaus hat die Bundesregierung die Laufzeiten der Atomkraftwerke verlängert. Diese Klientelpolitik dient alleine den Stromkonzernen: Ihnen spült der Atom-Deal Zusatzgewinne von fast 100 Milliarden Euro in die Kassen.
Die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke wurde über die Köpfe der Menschen hinweg entschieden. Wir wollen raus aus einer Technologie, die ein verheerendes Unfallrisiko birgt, den dringend notwendigen Ausbau Erneuerbarer Energien blockiert und tausenden Generationen tödlichen Atommüll aufbürdet.
Wir wollen die Atomkraftwerke abschalten – und zwar jetzt!
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Leserbrief von Heinrich Freer:
Baron von und zu Guttenberg zeigt sich von seiner inkompetenten Seite und reiht sich damit perfekt in die Zusammenstellung der gesamten Bundesregierung. Statt klipp und klar darauf hin zu weisen, dass drei deutsche Soldaten von einem Soldaten der Afghanischen Nationalarmee überraschend erschossen worden sind und dass das Augenmerk doch anständigerweise lieber auf diesem Thema liegen sollte und nicht ob zu Guttenberg seine Doktorarbeit abgeschrieben hatte (oder nicht). Es ist unverantwortlich und seinem Amt als Verteidigungsminister nicht entsprechend, wenn er nicht den Mut aufbringt und sich selbstständig auf die Presse zu bewegt. Insbesondere sind auch nicht die Gründe wenigstens ansatzweise bekannt, warum ein Soldat einer eigentlich befreundeten Armee plötzlich das gezielte Feuer auf Verbündete eröffnet. Beschleicht es da einen nicht, warum man eigentlich fernab Europas “die Sicherheit Deutschlands am Hindukusch” verteidigt und dabei vom eigentlichen Verbündeten niedergeschossen wird? Allmählich kann nicht davon die Rede sein, in Afghanistan den “Aufbau des Landes” auf demokratischem Wege zu sichern. Auch heute scheint noch die Logik hinter diesem Krieg die Sicherung von Wirtschaftsinteressen der Konzerne, die sich im Hintergrund dumm und dämlich verdienen, zu stehen. Dies geschieht auf Kosten aller Bürger in unserem Land und kostet dasjenige, was man für kein Geld kaufen kann: Nämlich das Leben von Soldaten – seit 2001 sind es bereits 48 deutsche Soldaten. Krieg ist kein Mittel der Politik sein, das Frieden bringen soll. Es ist das reine Denken an Profit und Wertschöpfung einiger wenigen auf Kosten der Mehrheit. Zusammengefasst kann es Bertolt Brecht wohl am besten ausdrücken: “Die Schriftsteller können nicht so schnell schreiben, wie die Regierungen Kriege machen; denn das Schreiben verlangt Denkarbeit.”
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Der ägyptische Widerstand zeigte wie sich ein Volk durch friedliche Mitteln von einem korrupten Diktator befreien konnte. Mehrere hunderte Zivilisten wurden von Regierungsmilizen getötet, tausende verletzt, aber die Zustände…, die Mubarak herführte, erlaubten keinen Rückzieher. Es gab keine Alternative. 70 % der ägyptischen Bevölkerung gehörte der Armut an. Mehr als Brot, Reis und Tee gibt es für diese Menschen nicht auf den Tisch. Durchschnittlich lebt jede ägyptische Person von 2 Dollar am Tag, Polizisten verdienen gerade einmal 60 Dollar monatlich. Die Arbeitslosenrate liegt teilweise bei 40%. Hoffnung und Perspektive sind für junge Menschen und Studenten ein Fremdwort. …weiterlesen
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Beeindruckende, von der Jugend und großen Teilen der Bevölkerung im ganzen Land getragene, Proteste konnten den Rückzug des Diktators Ben Ali erreichen. Die Linksjugend ['solid] Baden-Württemberg gratuliert zu diesem ersten Sieg der Bevölkerung. Die Menschen in Tunesien haben für diesen Erfolg einen hohen Preis bezahlt: Mit Dutzenden Toten und Hunderten Verwundeten. Wir wollen ihr Andenken ehren!
Dieser erste Sieg muss zu einem unwiderruflichen Ende des korrupten und autoritären Regimes in Tunesien führen. Der Aufstand der tunesischen BürgerInnen hat wirkliche demokratische Änderungen im Sinne der Bevölkerung zum Ziel und sie können stets auf unsere Solidarität zählen.
Die Linksjugend ['solid] Baden-Württemberg unterstützt die Forderungen der tunesischen Bevölkerung nach Freilassung aller politischen Gefangen, einer Generalamnestie und die Rückkehr aller Menschen im Exil, für freie und demokratische Wahlen in den kommenden sechs Monaten, für die Abschaffung von allen Gesetzen, die sich gegen Demokratie und Freiheitsrechte richten, für ein Ende von Korruption und, dass alle verantwortlichen Repräsentanten dieses verrotteten Systems vor Gericht gebracht werden.
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Liebe Genoss_innen, liebe Interessierte,
beim Jahresauftakt der Linksjugend Esslingen/Nürtingen wurde rege über die anstehenden Treffen und Aktionen im Kreis, im Land und Bundesweit diskutiert.
Folgende wichtige Punke wurden beschlossen:
1. Unsere Treffen
die linksjugend ['solid] Esslingen/Nürtingen trifft sich ab dem 13. Januar wöchentlich jeweils Donnerstag um 19:00 Uhr im Jugendhaus am Bahnhof in Nürtingen.
Unsere Treffen sind grundsätzlich öffentlich und wir freuen uns über jede_n interessierte_n der daran teilnehmen möchte.
2. kreisweiter Wahlkampfauftakt
Die Linksjugend ['solid] Esslingen/Nürtingen unterstützt den kreisweiten Wahlkampfauftakt der Partei DIE LINKE, der mit kreisweit organisierten Info-Ständen beginnen wird.
3. Landesweite Bildungsdemo am 29.01.2011 in Stuttgart
wir unterstützen die Bildungsdemo am 29.01.2011 und mobilisieren Kreisweit um für gute Bildung für alle zu kämpfen!
4. Naziaufmarsch in Dresden
Die Linksjugend Esslingen/Nürtingen solidarisiert sich mit dem Widerstand gegen faschistische (Aufm)ärsche in Dresden und überall. Als Einzelpersonen haben den Aufruf von “Dresden Nazifrei” unterschrieben: Dennis Mohorn (Kreissprecher SOLID ES), Jacqueline Köhler (stellv. Kreissprecherin SOLID ES), Bekir Herrmann (SOLID ES), Heinrich Freer (Landessprecher Linksjugend ['solid] und SOLID ES).
Ein weiteres ereignisreiches Jahr steht uns bevor. Wir wollen immer noch nicht weniger, als diese Welt verändern. Für eine demokratische Gesellschaft ohne Ausbeutung, Krieg und Unterdrückung wollen wir kämpfen. Wir wollen die verhältnisse zum tanzen bringen…wir haben eine Welt zu Gewinnen! Auf in ein kämpferisches 2011…
eure linksugend ['solid] Esslingen/Nürtingen